Moderne Zahnmedizin.
Für Erwachsene und Kinder.

Die Leistungen unserer Zahnarztpraxis
„das hugo“ mit Eike Braun und Katja Braun

Die beste Therapie ist immer noch, deren Notwendigkeit von Beginn an zu vermeiden.

Aus diesem Grund spielt die Prophylaxe von Beginn an bei uns eine tragende Rolle. Eikes Spezialfelder sind die Ästhetische Zahnmedizin, die Parodontologie und die Implantologie - als ehemaliger Zahntechniker ist ihm das filigrane und feinmechanische Arbeiten damit quasi in die berufliche Wiege gelegt. Katja fokussiert sich bei uns auf die Kinderzahnheilkunde. So werden in unserer Familienzahnarztpraxis Kinder nicht nur „so nebenbei mitgemacht“, sondern wirklich fachlich kompetent betreut.

Für eine Zahnmedizin,
die dich emotional berührt.

Mit allem was wir tun, wollen wir eine nahbare Zahnmedizin etablieren. Eine Zahnmedizin, die auf Augenhöhe gelebt wird. Statt den Göttern in weiß, wollen wir die Zahnärzte von nebenan sein, die ein fester Bestandteil der Ortsgemeinschaft sind. Denn wir sind von hier und wir machen Zahnmedizin für hier. Wir kommen zurück, um hier anzufangen. Um hier unseren Traum zu verwirklichen.

Die Gründung unserer Praxis in Roßtal ist kein Zufall, sondern eine Herzensangelegenheit - mit der wir auch unsere Identifikation mit der Region und den Menschen hier ausdrücken wollen.

Aus unserer privaten Partnerschaft, machen wir eine noch größere, nun auch berufliche Partnerschaft. Denn wir - Katja und Eike - teilen die gleiche Philosophie und den gleichen Anspruch an die Zahnmedizin. Fachlich und auch emotional ergänzen wir uns dabei perfekt, schließlich kennen wir uns besser als jeder andere und wir wissen die Stärken des anderen zu nutzen und die Schwächen auszugleichen.

Für dich und auch für unser Team wollen wir eine emotionale Stütze sein. Da wir dies neben all den fachlichen Aufgaben als Ärztin und Arzt als einen unserer wichtigsten Beiträge sehen.

Hier in Roßtal wollen wir eine richtig, richtige Familienzahnarztpraxis aufbauen. Dazu gehört nicht nur, dass wir Kinder und Erwachsene versorgen, sondern auch, dass hier bei uns eine familiäre Stimmung herrscht und sich hier jeder wohl und zuhause fühlt. Unsere Ehrlichkeit, unsere Begeisterung und unser Streben nach Harmonie erschaffen einen ganz besonderen Ort der Zahnmedizin. Unsere Familienzahnarztpraxis 2.0 - fachlich und emotional.

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Zahnmedizin
für Erwachsene

Prophylaxe

Der sogenannte Biofilm in der Mundhöhle ist ein Überbegriff für die Bakterienkultur in der Mundhöhle. Da grundsätzlich nicht alle Bakterien zu Problemen führen, ist der Grundgedanke der professionellen Zahnreinigung nicht die totale Entfernung des Biofilms, sondern die gezielte Entfernung der fakultativ pathogenen Bakterien (Erreger, die bei gestörtem Gleichgewicht der Mundflora Krankheiten auslösen können) an problematischen Stellen – im Sinne eines effektiven Biofilmmanagements.

Aufgrund anatomischer Besonderheiten der Zähne selbst und/oder von Zahnstellungsthemen entstehen unzugängliche Bereiche (= Nischen), die mit der Zahnbürste kaum erreichbar sind. Verweilen Bakterien dort über längere Zeit ungestört, kann ihr krankmachendes Potenzial (Entstehung von Karies oder Zahnfleischerkrankungen) relevant werden. Zusätzlich können individuelle Faktoren das Risiko für Entzündungen oder Karies erhöhen, beispielsweise die Einnahme spezieller Medikamente oder die mit zunehmendem Alter nachlassende Speichelfließrate.

Durch den gezielten Einsatz von Pulver-Wasserstrahlgeräten (Firma EMS) und speziellen Instrumenten (Scalern) lassen sich diese Bereiche minimalinvasiv und adäquat reinigen, sodass die krankmachende Wirkung des Biofilms reduziert wird – ganz im Sinne der Prophylaxe (= Krankheitsprävention).

Als angenehmer Nebeneffekt werden Zahnverfärbungen entfernt, die durch aufgenommene Farbpigmente (Tannine = Gerbstoffe) in Nahrungsmitteln oder durch Rauchen entstehen, sodass die Zähne wieder heller erscheinen.

Ästhetische Zahnmedizin

Die ästhetische Zahnmedizin ist kein aktueller Trend, sondern zielt auf die Wiederherstellung des Kausystems nach dem Vorbild und den Gesetzmäßigkeiten der Natur ab. Ziel ist es, Form, Farbe und Stellung der Zähne harmonisch zu verbessern, ohne dabei ihren individuellen Charakter zu verlieren. Durch verpasste kieferorthopädische Behandlungen oder durch vergangene Probleme (Karies, Zahnfleischerkrankungen, Trauma, Wurzelkanalbehandlung) kann das Lächeln beeinträchtigt sein. In Einzelfällen kann es auch vorkommen, dass sich das Lächeln über die Zeit verändert (das Lächeln wird kaschiert). Das Prinzip der ästhetischen Zahnmedizin besteht darin, jenen Patient*innen durch den Einsatz von minimalinvasiven / noninvasiven Methoden wieder zum Lächeln zu verhelfen.

Zahnfehlstellungen können durch transparente Zahnkorrekturschienen, sog. Aligner (Invisalign), begradigt werden. Diese funktionieren nach dem kieferorthopädischen Grundprinzip: Durch den gezielten Einsatz von Alignern und Attachments (Kraftansetzpunkte am Zahn) werden physiologische Kräfte gezielt auf den Zahn übertragen. Wirken die Kräfte über eine gewisse Zeit, kommt es im Knochen zu Umbauprozessen, sodass der Zahn in seiner Position oder Achse verändert werden kann.

Mithilfe eines intraoralen Scans und extraoralen sowie intraoralen Aufnahmen wird der aktuelle Ist-Zustand der Zähne erfasst. Durch dieses Vorgehen können Wünsche und mögliche Veränderungen genauer definiert werden. Häufig ist es sinnvoll, anhand eines Prototyps (Waxup/Mockup) das Ziel vorab zu definieren und auszutesten. Dadurch kann der individuelle Wunsch erneut überprüft und auch im Ganzen betrachtet werden. Stört die Zahnform selbst, kann diese entweder durch den Einsatz von minimalinvasiven (keramische Veneers) oder noninvasiven Techniken (FIT-Veneers / Kompositumformung) verändert werden.

Sollte die Zahnfarbe selbst die Ursache darstellen, kann diese durch den gezielten Einsatz von Wasserstoffperoxid – Gels (Bleaching) behoben werden.

Implantologie

Die Implantologie stellt eine moderne Technik dar, wenn Zähne verloren gegangen sind und der Wunsch nach Zahnersatz besteht. Ein Zahnimplantat kann als künstliche Zahnwurzel verstanden werden, die minimalinvasiv im Knochen platziert wird. Es kommt der natürlichen Zahnwurzel am nächsten und bietet die Möglichkeit, Zahnersatz sicher zu verankern. Damit ein Implantat Zahnersatz tragen kann, muss es zunächst über Wochen bis Monate im Knochen einheilen (= Einheilzeit). In der Regel bestehen Implantate aus einer Titanlegierung, seltener aus Keramik.

Abhängig von der Lokalisation des Implantats, der Anzahl der Implantate und dem Patientenwunsch kann anschließend festsitzender oder herausnehmbarer Zahnersatz angefertigt werden. Im Falle der Zahnlosigkeit können insbesondere im Unterkiefer – häufig aufgrund fehlender Knochenhöhe und der Zungendynamik – schlecht haltende Prothesen vermieden werden. Dadurch vermitteln Implantate Patienten beim Sprechen und Kauen ein sicheres Gefühl im Alltag.

Ist festsitzender Zahnersatz (Kronen oder Brücken) gewünscht, kann dieser ebenfalls mit Implantaten realisiert werden.

Ein weiterer großer Vorteil besteht darin, dass gesunde Nachbarzähne im Falle einer Zahnlücke nicht beschliffen werden müssen, wie es bei einer konventionellen Brücke häufig erforderlich ist. Zudem tragen Implantate zum Erhalt des Kieferknochens bei, da sie – ähnlich einer natürlichen Zahnwurzel – die Kaubelastung im Sinne einer physiologischen Kraftübertragung weiterleiten. Bei guter Mundhygiene und regelmäßigen Kontrollen können Implantate viele Jahre, häufig sogar lebenslang, funktionstüchtig bleiben und somit wesentlich zur Lebensqualität und zum Selbstbewusstsein beitragen.

Parodontologie

Die Parodontologie beschäftigt sich mit der Gesundheit des Zahnhalteapparates – dazu gehören das Zahnfleisch, die Wurzelhaut, das Wurzelzement sowie der umliegende Knochen. Eine der häufigsten Erkrankungen in diesem Bereich ist die Parodontitis. Dabei handelt es sich um eine chronische Entzündung des Zahnfleisches, die unbehandelt zum Abbau von Knochen und im schlimmsten Fall zum Zahnverlust führen kann. Oft beginnt die Erkrankung schleichend und bleibt lange unbemerkt. Erste Anzeichen können Zahnfleischbluten, Rötungen, Schwellungen oder Mundgeruch sein.

Parodontitis gehört zu den häufigsten chronischen Erkrankungen weltweit. Die Parodontitis tritt vor allem im höheren Erwachsenenalter auf, kann aber in selteneren Fällen auch bereits bei Kindern und Jugendlichen festgestellt werden. Ursächlich hierfür ist eine Verschiebung der in der Mundhöhle angesiedelten Keime in Richtung von pathogenen Bakterien. Diese verursachen einen bakteriellen Biofilm, auf den der Körper mit einer Entzündungsreaktion reagiert. Diese Entzündungsreaktion ist Teil der körpereigenen Immunabwehr, hat aber zur Folge, dass der Kieferknochen sowie die Haltefasern zerstört werden. Dadurch kommt es zu einer zunehmenden Lockerung der Zähne bis hin zum Zahnverlust. Ziel der parodontologischen Behandlung ist es, ein physiologisches Gleichgewicht zwischen physiologischen und pathogenen Keimen herzustellen. Dazu werden die Zahnfleischtaschen schonend gereinigt und die Zahnoberflächen geglättet, damit sich neue Beläge schwerer festsetzen können.

In vielen Fällen lässt sich die Erkrankung so gut kontrollieren. Eine gesunde Ernährung, gute Mundhygiene zu Hause sowie regelmäßige Prophylaxe-Termine sind entscheidend, um eine Parodontitis dauerhaft zu stabilisieren. Denn gesundes Zahnfleisch ist nicht nur die Grundlage für feste und stabile Zähne, sondern hat zusätzlich auch Auswirkungen auf den gesamten Körper. Parodontitis steht in Zusammenhang mit einer Vielzahl systemischer Erkrankungen wie z.B. Diabetes mellitus, kardiovaskulären Erkrankungen, Schwangerschaftskomplikationen oder Demenz.

Zahnerhaltung und Füllungen

Die konservierende Zahnerhaltung hat das Ziel, natürliche Zähne möglichst lange zu erhalten. Statt einen Zahn zu ersetzen, wird versucht, geschädigte Bereiche zu behandeln und die gesunde Zahnsubstanz zu bewahren. Häufigster Grund für eine solche Behandlung ist Karies, also ein „Loch im Zahn“, das durch Bakterien verursacht wird. Der durch die Karies betroffene Bereich wird schonend entfernt und der Zahn anschließend mit einer Füllung versorgt. Dabei kommen heute überwiegend zahnfarbene plastische Materialien wie Komposit zum Einsatz.

Alternativ können Löcher auch durch keramische zahnfarbende Einlagefüllungen (Inlays) versorgt werden. Diese modernen Füllungen passen sich optisch sehr gut an die natürliche Zahnfarbe an und sorgen für ein ästhetisches Ergebnis. Die Behandlung erfolgt in der Regel schmerzarm und zügig. Ziel ist es, den Zahn wieder stabil zu machen, seine Funktion vollständig wiederherzustellen und ihn vor weiteren Schäden zu schützen. Je nach Größe des Defekts können unterschiedliche Füllungstechniken angewendet werden. In besonders frühen Stadien einer Karies kann auch eine Kariesarretierung durch Silberdiaminfluorid (stoppen des Kreisprozesses durch nicht-invasive Methoden) oder eine Versieglung durch eine Therapie mit ICON möglich sein ( = Füllung ohne Bohren). Durch regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen lassen sich Schäden früh erkennen und minimal behandeln. So trägt die konservierende Zahnerhaltung entscheidend dazu bei, die eigenen Zähne langfristig gesund und funktionsfähig zu erhalten.

Wurzelkanalbehandlung

Eine Wurzelkanalbehandlung wird notwendig, wenn sich das Innere eines Zahnes – das sogenannte Zahnmark – durch Karies oder eine Verletzung entzündet hat. Im Zahninneren befinden sich Nerven und Blutgefäße. Gelangen Bakterien dorthin, kann es zu starken Schmerzen und einer Entzündung kommen.

Ziel einer Wurzelkanalbehandlung ist es, den Zahn zu erhalten und die Entzündung zu beseitigen. Dabei wird das entzündete Gewebe sorgfältig aus den feinen Wurzelkanälen entfernt. Anschließend werden die Kanäle gründlich gereinigt, desinfiziert und dicht verschlossen. Moderne Technik ermöglicht dabei eine besonders präzise und schonende Behandlung. Mit Hilfe von zusätzlichen Techniken wie optischen Vergrößerungshilfen (Mikroskop oder Lupenbrille), einer dreidimensionalen Bildgebung (DVT) oder ultraschallaktivierter Spülung können auch kleinste anatomische Besonderheiten beachtet und bestmöglich therapiert werden.

Nach erfolgreicher Therapie ist der Zahn in der Regel wieder beschwerdefrei und kann weiterhin seine Funktion beim Kauen erfüllen. Häufig wird der behandelte Zahn zum zusätzlichen Schutz später mit einer Teil- oder Vollkrone versorgt, um seine Stabilität langfristig zu sichern.

Angstpatienten

Für viele Menschen ist der Besuch beim Zahnarzt mit Unsicherheit oder sogar Angst verbunden. Leider finden diese Ängste im Gesundheitssystem nur wenig Platz. In unserer Praxis nehmen wir diese Sorgen sehr ernst. Die Behandlung von Angstpatient*innen erfordert besonders viel Einfühlungsvermögen, Geduld und Verständnis. Unser Ziel ist es, eine vertrauensvolle Atmosphäre zu schaffen, in der sich jeder sicher und gut aufgehoben fühlt.

Bereits ein ausführliches Gespräch vor der Behandlung hilft dabei, Ängste abzubauen. Wir erklären jeden Schritt in Ruhe und gehen individuell auf Ihre Bedürfnisse ein. Nichts geschieht ohne dein Einverständnis – du bestimmst das Tempo.

Moderne, schonende Behandlungsmethoden und eine möglichst schmerzarme Vorgehensweise tragen zusätzlich dazu bei, den Termin so angenehm wie möglich zu gestalten. Auf Wunsch sind auch verschiedene Möglichkeiten der Betäubung oder Sedierung denkbar, um die Behandlung entspannter zu erleben.

Unser Anliegen ist es, dir Schritt für Schritt die Angst zu nehmen und positive Erfahrungen zu ermöglichen. Denn gesunde Zähne sollten kein Stressfaktor sein, sondern ein gutes Gefühl geben.

Narkosebehandlung

In manchen Fällen kann es sinnvoll sein, eine Zahnbehandlung unter Narkose durchführen zu lassen. Eine Narkosebehandlung bedeutet, dass du während des Eingriffs schläfst und von der Behandlung nichts mitbekommst. Diese Form der Behandlung eignet sich besonders für Angstpatient*innen, für umfangreiche Eingriffe oder wenn mehrere Behandlungen in einer Sitzung durchgeführt werden sollen.

Vor der Narkose findet ein ausführliches Beratungsgespräch statt. Dabei wird der Gesundheitszustand sowie mögliche Risiken sorgfältig geprüft. Während der gesamten Behandlung wirst du von einem erfahrenen Anästhesieteam überwacht, das Atmung, Kreislauf und alle wichtigen Werte kontrolliert.

Die Vollnarkose ermöglicht eine stressfreie und schmerzfreie Behandlung. Nach dem Eingriff wachst du in ruhiger Atmosphäre wieder auf und kannst dich erholen. Wichtig ist, dass du im Anschluss von einer Begleitperson nach Hause gebracht wirst und du dir ausreichend Zeit zur Regeneration nimmst.

Die Narkosebehandlung bietet somit eine sichere und komfortable Möglichkeit, notwendige zahnmedizinische Maßnahmen entspannt durchführen zu lassen – insbesondere dann, wenn andere Behandlungsformen nicht infrage kommen.

Bleaching

Ein strahlend weißes Lächeln wirkt frisch und gepflegt. Mit einem professionellen Bleaching in der Zahnarztpraxis können verfärbte oder nachgedunkelte Zähne schonend aufgehellt werden. Für Zahnverfärbungen sind externe (außen auf dem Zahn) oder interne (im Inneren des Zahnes) Farbpigmente verantwortlich. Externe Farbpigmente lassen sich gezielt durch die professionelle Zahnreinigung entfernen. Interne Zahnverfärbungen aufgrund von Rückständen von Wurzelkanalbehandlungen oder Metalloxiden können durch ein „inneres“ Bleichen (internes Bleaching / Walk-in- Bleach) behandelt werden. Hierzu werden zunächst Rückstände entfernt, das Bleichmittel in den Zahn eingebracht und anschließend wird dieser provisorisch verschlossen. Sobald das gewünschte Farbergebnis erreicht ist, wird das Bleichmittel in einer separaten Sitzung neutralisiert und entfernt. Sollte der Zahn aufgrund physiologischer Anpassungsprozesse oder von Natur aus dunkler sein, kann die Zahnfarbe von „außen“ durch Bleaching-Gels aufgehellt werden. Bleaching-Gels enthalten häufig Wasserstoffperoxid und können durch zeitliches Einwirken eine Aufhellung der Farbpigmente des Zahnes erzeugen.

Vor dem Bleaching werden die Zähne gründlich untersucht und gereinigt, um optimale Ergebnisse zu erzielen. Die Zähne wirken nach dem Bleaching heller, frischer und gleichmäßiger. Durch den kontrollierten Einsatz spezifischer Produkte wird dabei die Zahnsubstanz nicht geschädigt.

Aligner-Therapie (Invisalign®)

Die Aigner-Therapie mit Invisalign® ist eine moderne Methode zur Zahnkorrektur mit nahezu unsichtbaren, herausnehmbaren Alignern. Diese transparenten Kunststoffschienen erzeugen gemäß dem Prinzip der Kieferorthopädie eine gerichtete Kraft an der Zahnwurzel. Durch das Tragen der Aligner über eine gewisse Zeit, kommt es zu Anpassungsprozessen im Knochen, sodass der Zahn sich in seiner Stellung / Zahnachse bewegen lässt. Damit es zu Umbauprozessen innerhalb des Knochens kommt, müssen diese Schienen idealerweise mindestens 22 Stunden pro Tag getragen werden. In Abhängigkeit von der geplanten Zahnbewegung ist eine gewisse Anzahl unterschiedlicher Schienen erforderlich. Die Schienen selbst werden in der Regel wöchentlich gewechselt. Ein großer Vorteil ist die Unauffälligkeit im Alltag – die Schienen sind kaum sichtbar und können zum Essen oder zur Zahnpflege einfach herausgenommen werden. So bleibt die Mundhygiene unkompliziert. Die Behandlung ist komfortabel, schonend und gut planbar. Mithilfe digitaler Technik kann das voraussichtliche Endergebnis bereits vor Beginn der Therapie visualisiert werden. So lässt sich ein schönes, harmonisches Lächeln diskret und effektiv erreichen.

FAQ’s

Zahnmedizin
für Kinder & Teens

Vorsorgeuntersuchung

Zahnärztliche Vorsorgeuntersuchungen sind bereits ab dem ersten Milchzahn wichtig, um Erkrankungen in der Mundhöhle frühzeitig zu erkennen und rechtzeitig zu behandeln. Dazu gehören beispielsweise die frühkindliche Karies, Entwicklungsstörungen der Zähne oder auch Veränderungen der Mundschleimhaut. Je früher Auffälligkeiten entdeckt werden, desto schonender und einfacher lassen sie sich therapieren.

Im Rahmen der Untersuchung kontrollieren wir nicht nur Zähne und Zahnfleisch, sondern besprechen mit den Eltern auch wichtige Themen wie Ernährungsgewohnheiten, die Fluoridanwendung und die häusliche Mundhygiene. Eine individuelle Beratung hilft dabei, Risiken zu minimieren und die Zahngesundheit des Kindes gezielt zu fördern.

Darüber hinaus achten wir auf die altersgerechte Entwicklung von Kiefer und Gebiss. Ein möglicher kieferorthopädischer Behandlungsbedarf kann so frühzeitig erkannt und – wenn notwendig – rechtzeitig begleitet werden.

Regelmäßige Vorsorgetermine dienen jedoch nicht nur der Kontrolle, sondern auch der behutsamen Gewöhnung an die Zahnarztpraxis. Kinder lernen den Ablauf entspannt kennen, bauen Vertrauen auf und entwickeln von Anfang an ein positives Bewusstsein für ihre Zahngesundheit – eine wichtige Grundlage für gesunde Zähne ein Leben lang.

Zahnputzschule

Ab dem 6. Lebensjahr übernimmt die gesetzliche Krankenkasse halbjährlich die sogenannte Individualprophylaxe. In unserer Praxis bezeichnen wir diese gerne als „Zahnputzschule“. Ziel ist es, Kinder frühzeitig an eine gute Mundhygiene heranzuführen und sie aktiv in die Zahnpflege einzubeziehen.

Zu Beginn werden die Zähne mit einem Farbstoff angefärbt, um Beläge sichtbar zu machen. Auf dieser Grundlage kann ein Mundhygienestatus – beispielsweise mithilfe des Approximal-Plaque-Index – erhoben werden. So lässt sich die Mundhygiene auch im weiteren Verlauf objektiv beurteilen und vergleichen.

Anschließend besprechen wir gemeinsam mit dem Kind und den Eltern, worauf bei der häuslichen Zahnpflege besonders zu achten ist und wie eine gründliche Mundhygiene aussehen sollte. Weiche Beläge werden danach schonend mit einem Polierbürstchen entfernt. Jeder Behandlungsschritt wird kindgerecht erklärt. Gleichzeitig gewöhnen sich die Kinder behutsam an rotierende Instrumente, Wasser und den Sauger.

Zusätzlich kann bei den bleibenden Backenzähnen, die meist um den Zeitpunkt des Schuleintritts durchbrechen, eine Fissurenversiegelung sinnvoll sein. Diese prophylaktische Maßnahme empfiehlt sich besonders bei tiefen Fissuren oder erhöhtem Kariesrisiko. Dabei werden die Zahnoberflächen gereinigt, konditioniert und anschließend mit einem speziellen Kunststoff versiegelt, um die empfindlichen Vertiefungen langfristig zu schützen.

Kinder-PZR

Nicht nur bei Erwachsenen, sondern auch bei Kindern können bereits Zahnstein und Verfärbungen auftreten. Nicht immer gelingt die Zahnpflege zu Hause optimal. Gerade bei Kindern gibt es häufig Situationen, in denen  gründliches Zähneputzen erschwert ist. Das kann beispielsweise an anatomischen Besonderheiten, wie sehr eng stehenden Zähnen, liegen oder an einer kieferorthopädischen Apparatur, die zusätzliche Nischen für Beläge schafft.

In solchen Fällen kann eine professionelle Zahnreinigung auch bei unseren kleinen Patient*innen sinnvoll sein. Ziel ist es, hartnäckige Beläge zu entfernen und das Karies- sowie Entzündungsrisiko zu reduzieren.

Zu Beginn werden – ähnlich wie in der Zahnputzschule – die Beläge angefärbt. So werden Schwachstellen sichtbar gemacht und gemeinsam mit dem Kind und den Eltern besprochen. Dies bietet eine gute Grundlage, um die häusliche Mundhygiene gezielt zu verbessern.
Anschließend erfolgt eine schonende Reinigung aller Zähne nach dem modernen GBT-Protokoll (Guided Biofilm Therapy). Dabei werden weiche Beläge sanft und systematisch entfernt. Die Behandlung ist kindgerecht, angenehm und trägt dazu bei, die Zahngesundheit langfristig zu unterstützen.

Verhaltensgeführte Behandlung

Kinder sind keine kleinen Erwachsenen. Daher ist eine einfühlsame, verhaltensgeführte und vor allem kindgerechte Behandlung das A und O in unserer Praxis. Unser Ziel ist es, von Anfang an Vertrauen aufzubauen und positive Zahnarzterfahrungen zu schaffen.

Das beginnt bereits bei der Gestaltung unserer Räumlichkeiten. In einer kleinen Spielecke im Wartebereich können sich die Kinder vor dem Termin beschäftigen und in Ruhe ankommen. Unser Kinderbehandlungszimmer ist freundlich und hell gestaltet, sodass sich die Kleinen direkt wohlfühlen. Der Fernseher an der Decke ist dabei nicht nur ein Hingucker, sondern sorgt zusätzlich für Ablenkung und Entspannung während der Behandlung.

Bei der Behandlung selbst legen wir großen Wert auf eine kindgerechte Sprache. Jeder Schritt wird ruhig und verständlich erklärt und nach der bewährten „Tell-Show-Do-Methode“ zunächst beschrieben, dann gezeigt und anschließend durchgeführt. So weiß das Kind immer genau, was passiert, und kann Vertrauen aufbauen.

Wir konzentrieren uns bewusst auf das Kind und schaffen eine ruhige, wertschätzende Behandlungsatmosphäre ohne Druck oder Hektik. Durch Lob, Geduld und positive Verstärkung fördern wir die Mitarbeit und stärken das Selbstvertrauen – damit der Zahnarztbesuch zu einer guten Erfahrung wird.

Narkosebehandlung

Bei sehr kleinen, stark ängstlichen Kindern oder bei einem umfangreichen Behandlungsbedarf kann eine Behandlung in Vollnarkose sinnvoll sein. In diesem Fall erfolgt die komplette Zahnsanierung in nur einer Sitzung. Auch notwendige Röntgenaufnahmen können während der Narkose angefertigt werden, wenn diese im Vorfeld nicht möglich waren.

Die Narkose wird von einem erfahrenen Anästhesieteam begleitet, das auf die Behandlung von Kindern spezialisiert ist. Vor dem eigentlichen Termin finden eine ausführliche Untersuchung sowie ein Aufklärungsgespräch durch die Anästhesistinnen und Anästhesisten statt. Dabei wird der Gesundheitszustand des Kindes überprüft und mögliche Risiken werden sorgfältig besprochen. Auch in unserer Praxis erfolgt vorab ein separater Beratungstermin, bei dem der individuelle Behandlungsplan erklärt wird.

Am Tag der Narkose erhalten die Kinder in der Regel zunächst einen beruhigenden Saft, der sie entspannt und schläfrig macht. Die Einleitung der Narkose erfolgt anschließend sanft über eine Maske – häufig darf sich das Kind vorab einen Duft aussuchen. Danach wird ein intravenöser Zugang gelegt. Während dieser Phase dürfen die Eltern ihr Kind begleiten.

Nach der zahnärztlichen Behandlung wachen die Kinder in einem separaten, ruhigen Raum auf und werden weiter betreut, bis sie stabil sind und in Begleitung nach Hause gehen können.